Wer kann die Kinder auf diesen alten Bildern aus Kohren-Sahlis identifizieren?

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Im SS-Kinderheim des Lebensborn e.V. „Sonnenwiese“ in Kohren-Sahlis bei Leipzig wurden ab 1942 Kinder untergebracht, die in von Deutschland besetzten Ländern gewaltsam von ihren Eltern getrennt und verschleppt worden waren. Sie galten im Sinne der nationalsozialistischen Rassenideologie als „arisch“, sollten „eingedeutscht“ werden und dann von deutschen Eltern „einwandfreier Weltanschauung“ adoptiert werden. SS-Juristen fälschten dabei Namen, Geburtsdatum und Geburtsort sowie Informationen über die leiblichen Eltern. Auch Kinder von Widerstandskämpfern erlitten dieses Verbrechen. Bis heute suchen Lebensborn-Kinder nach ihrer Herkunft und ihren Eltern, wie z.B. Hermann Lüdeking oder Folker Heinecke, die als Kleinkinder ebenfalls im Heim „Sonnenwiese“ in Kohren-Sahlis waren.

M E H R

 

Fernsehbeiträge zum Gerichtsprozess



Großes Medieninteresse vor dem Verwaltungsgericht in Köln am 21.06.2018: Geraubtes Kinder verklagt die Bundesrepublik auf Entschädigung

Protest vor dem Verwaltungsgericht: Christoph Schwarz, Hermann Lüdeking und Alexander Orlow (v.l.) Foto: Rosenbaum
       
Hermann Lüdeking hat in erster Instanz das Gerichtsverfahren verloren und geht deshalb in Berufung. Das Gericht konnte im Urteil am 21.07.2018 „keinerlei Willkür“ feststellen und auch nicht erkennen, „dass die Verschleppung der Kinder durch die SS gerade“ eine „Folge“ einer „Anfeindung“ wie etwa bei den...Opfern einer Zwangssterilisierung oder Homosexuellen war.“


Berichte zum Gerichtsprozess



Bild, 22.06.2018, HERMANN LÜDEKING KLAGT VOR KOLNER GERICHT: "Die Nazis haben mich geraubt!", von Nina Stampflmeier

Handelsblatt GLOBAL, 22.06.2018, As Trump separates families, legacy of children stolen by Nazis haunts Germany, von Jean-Michel Hauteville

Frankfurter Rundschau, 22.06.2018, „Geraubtes Kind“ klagt gegen Bundesrepublik, von Monika Salcher

Der Sonntag, 22.06.2018, Kampf um Anerkennung, von Bernd Peters

report-K, Internet Zeitung Köln, 22.06.2018, Als Kind von den Nazis zwangsarisiert – Opfer klagt in Köln auf Entschädigung

GERMAN-FOREIGN-POLICY.com, 22.06.2018, Kampf um Entschädigung

Kölnische Rundschau, 22.06.2018, Protest vor Verwaltungsgericht In der NS-Zeit „geraubte“ Kinder wollen Schadenersatz, von Berhard Krebs

Kölner Stadt-Anzeiger, 22.06.2018, Kölner Verwaltungsgericht NS-Opfer (83) kämpft um Entschädigung, von Monika Salchert

Tagesschau WDR, 22.06.2018, Prozess um Entschädigung: Kindesraub für die NS-Getreuen, von Moritz Stadler

Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm  „Geraubte Kinder – vergessene Opfer“ zeigt den Kampf um Entschädigung, die bislang diesen vergessenen Opfern von seitens der Bundesregierung verweigert wurde.
Vor dem Verwaltungsgericht Köln beginnt am 21. Juni 2018 um 12:45 Uhr einer der letzten Prozesse wegen NS-Entschädigung. 


























































































































































Für den Prozess sind wir dringend auf Spenden angewiesen!!